“Wir sind oftmals so verkopft, dass im Erziehungsprozess komplett das Körpergefühl verloren geht. Fragen wie „Was tut mir wirklich gut? Was nicht?“ lassen sich so nicht mehr einfach und intuitiv beantworten. Dabei ist unsere Intuition und auch unser Bauchhirn der beste Kompass und im Vergleich zum Gehirn, wo zunächst alles bewertet und analysiert werden muss, so viel schneller in der Entscheidung.” – “In unserer Gesellschaft ist der Tod leider nicht als etwas vollkommen Natürliches eingebunden, nicht verankert und nicht positiv belegt. Dabei ist der Tod ein natürlicher Prozess, der unserer Lebenszeit überhaupt erst einen Sinn verleiht. Denn wären wir unsterblich und hätten ewig Zeit, hätten wir vermutlich gar nicht das Verlangen unserem Leben einen Sinn, eine Bedeutung zu geben und etwas zu hinterlassen, das bleibt und für nachfolgende Generationen Bestand hat.


Fabian Fallenbüchel

Geprüfter Fachberater für holistische Gesundheit und Bachelor of Science in Betriebswirtschaft. Gemeinsam mit Jürgen Kaa Gründer von “Lebenskraftpur” (Hersteller hochwertiger Nahrungsergänzungsmittel, Superfoods sowie Mund- und Zahnpflege): https://www.lebenskraftpur.de/


Für meine Interviewreihe „Mach’s weghabe ich rund 50 Interviews mit verschiedensten Perspektiven auf das Thema Gesundheit geführt. Schließlich wussten schon unsere Großeltern: Das Wichtigste im Leben ist die Gesundheit. Aber was ist das überhaupt? Lässt sich Krankheit einfach „wegmachen“? Und wieso kümmern sich Menschen umeinander?


Laurens Dillmann: Warum hast du Lebenskraftpur gegründet? 

Fabian Fallenbüchel: Mein Interesse in Bezug auf eine ganzheitliche Betrachtung von Gesundheit unter Einbindung von Körper, Geist und Seele wuchs vor einigen Jahren. Also habe ich das Fernstudium zum „Fachberater für holistische Gesundheit“ an der „Akademie für Naturheilkunde“ absolviert. Im Grunde war das der Stein, der alles ins Rollen brachte. Das Resultat war meine erste selbstkreierte, ganzheitliche wirkende Mischung “Bio Basis Pur / Plus”, die sehr vitalstoffreich und förderlich für die Darmgesundheit ist. Die Mischung ist 2004 quasi im Keller meines Elternhauses entstanden – wie man sich das als Jungunternehmer eben so vorstellt. Lebenskraftpur war geboren! 

Von der Recherche der passenden hochwertigen Rohstoffe bis hin zur Verpackung und Vertrieb: All das habe ich voller Überzeugung, neben meinem regulären Job erarbeitet und umgesetzt. Ich sage bis heute, dass ich wie besessen war und das unbedingt umsetzen musste. Das gab mir auch die nötige Energie. Und so sind mit der Zeit das Sortiment und unsere Strukturen stetig gewachsen. Von Superfoods mit immens hohem Nährstoffgehalt wie Chlorella und Spirulina Algen, Grassäften und Kräutern über Nahrungsergänzungsmittel zur therapeutischen Anwendung bis hin zur Mund- und Zahnpflege. Immer unter den Aspekten der Natürlichkeit, Ganzheitlichkeit und der höchsten Bioverfügbarkeit. Wir haben einen reichen Erfahrungsschatz aus über 30 Jahren naturheilkundlicher Expertise, die unser Team einbringt. 

Unser Ziel ist, eine einzigartige Produktpalette im Bereich der Gesundheitsprodukte anzubieten: Qualitativ hochwertige und durchdachte Rezepturen in hoher Vielfalt. Wir wollen international zu einer führenden, seriösen Anlaufstelle für alle gesundheitsbewussten Menschen werden und solche, die es noch werden wollen. Aus Liebe und Respekt zur Natur steht nicht nur der einzelne Mensch bei uns im Mittelpunkt, sondern jedes Lebewesen.

Was sind Nährstoffe und was haben sie mit unserer Gesundheit zu tun?

Nährstoffe geben unserem Körper die Lebensgrundlage. Sie sind im übertragenen Sinn der Brennstoff für die Erzeugung der Lebensenergie in unseren Zellen, den Mitochondrien. Haben diese alles, was sie benötigen in ausreichender Menge und Qualität, dann läuft das Kraftwerk auf Hochtouren. Für die regelmäßige Wartung und Instandhaltung ist alles Erforderliche verfügbar, sodass es zu keinen Engpässen kommt. Das wäre der Idealzustand.

Die Realität zeichnet jedoch ein anderes Bild. Aufgrund der modernen Ernährungsweise ergeben sich immer mehr Vitalstoffmängel, die zu Volkskrankheiten wie Demenz, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder gar Krebs führen können. Dazu gibt es Studien wie die „Nationale Verzehrstudie II“ aus dem Jahr 2008. Dieses Dokument hebt hervor, dass die Versorgung besonders mangelhaft bei folgenden Mikronährstoffen ist und sich damit ein höherer Bedarf zeigt:

o Folsäure: 79% der Männer und 86% der Frauen nehmen zu wenig Folsäure auf.

o Vitamin D: rund 80%, bei älteren Männern und Frauen über 90%, der Menschen nehmen zu wenig Vitamin D auf.

o Vitamin C: rund ein Drittel aller Bundesbürger führt mit seiner täglichen Ernährung seinem Körper nicht einmal 100 mg Vitamin C zu.

o Vitamin E: Etwa die Hälfte der Bevölkerung nimmt zu wenig Vitamin E zu sich.

o Kalziummangel wurde bei etwa 60% der Bevölkerung festgestellt. Etwa ein Fünftel hat auch Magnesiummangel.

o Eisen nehmen nur 25% der Frauen genügend zu sich.

o Zu wenig Jod nehmen trotz der Annahme des Einsatzes von jodiertem Speisesalz 70% der Bürger auf. Ohne Einsatz von jodiertem Salz in Kantinen und Fertiggerichten würden 99% zu wenig Jod aufnehmen.

Die Ursachen für solche Vitalstoffmängel sind vielfältig: eine ist der Zustand unserer überdüngten, aber mineralstoffarmen Böden mit der Folge des Vitalstoffrückgangs auch im Obst und Gemüse selbst. Es gibt Studien von der University of Texas und einer aktuelleren Studie aus der Schweiz, die besagen, dass unseren Ernteerträgen bis zu 40 % ihrer essentiellen Nährstoffe fehlen. Das ist immens. Selbst wenn man sich also an die offiziellen Ernährungsrichtlinien hält, kann es schwierig werden ausreichend Calcium, Magnesium, Selen, Zink, Eisen, Vitamin B2, Vitamin C und andere wichtige Mikronährstoffe aufzunehmen, die für eine gute Gesundheit erforderlich sind.

Die Frage ist, wie viele Menschen es überhaupt regulär schaffen, sich derart diszipliniert und nährstoffreich zu ernähren? Ich würde behaupten, das schaffen die wenigsten. Auch durch das Kochen und somit weniger Rohkost gehen wichtige Nährstoffe verloren. Zudem hat die Lebensmittelindustrie einen erheblichen Einfluss auf unsere Ernährung. Denn die industrielle Verarbeitung von „Lebensmitteln“ – über diesen Begriff darf man sich streiten! – geht auf Kosten des Mineralstoff- und Spurenelementgehalts.

Weitere Themen der Volksgesundheit sind: Die übermäßige Einnahme von Medikamenten (Insulin, Antibiotika, Cortison, Diuretika, Abführmittel) Stress, Übersäuerung, Milchprodukte, Magensäuremangel, gestörte Darmflora und auch das Alter. Eine Sensibilisierung für die Ernährung und damit auch zur Nährstoffaufnahme geschieht häufig erst, wenn sich die ersten gesundheitlichen Probleme schon bemerkbar machen – das Kind also schon in den Brunnen gefallen ist. 

Prävention kommt insgesamt viel zu kurz in unserer Gesellschaft. Sei es was Aufklärungskampagnen betrifft oder seitens unseres Gesundheitssystems. Dennoch: Der Zeitgeist zeigt, dass sich immer mehr Menschen Gedanken zu ihrer Gesundheit und ihrem Wohlbefinden machen. Das ist eine schöne Entwicklung, die es ermöglicht den Status Quo in unserer Gesellschaft in Frage zu stellen. Dazu nur die Stichworte: Massentierhaltung, pflanzenbasierte Ernährungsweise, Veganismus, Nachhaltigkeit etc.

Worin liegt der Unterschied zwischen Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln?

Die „offizielle“ Definition des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit lautet wie folgt: „Arzneimittel sollen Krankheiten heilen – Nahrungsergänzungsmittel nicht. Sie dienen nur der Ergänzung der allgemeinen Ernährung.“ 

Damit ist meiner Meinung nach die Grundlage für ein riesiges Missverständnis geschaffen. Ich sehe hochwertige, bioverfügbare, natürliche Nahrungsergänzungsmittel als sinnvolle, und leider auch notwendige Ergänzung der Ernährung an, die als ein Baustein einer ganzheitlichen Prävention zu sehen ist. Das Kind muss doch gar nicht erst in den Brunnen fallen. Außerdem ist der Körper der innere Arzt. Kein Arzneimittel, keine Pille der Welt vermag uns zu heilen. Meist werden damit doch nur Symptome bekämpft, die wiederum die Sprache des Körpers sind. Der Körper will uns etwas Wichtiges mitteilen, signalisiert ein Ungleichgewicht, schreit quasi nach Vitalstoffen und bekommt stattdessen Pillen. Die Ursache wiederum wird dadurch nicht behoben. Der Körper heilt und braucht entsprechende Impulse, hochwertige, biologische, ursprüngliche Lebensmittel – Betonung auf LEBEN – und im Zweifel eben auch Nahrungsergänzungsmittel, wenn eine Vitalstoffabdeckung über die Ernährung nicht möglich ist. Wir dürfen unsere Selbstermächtigung nicht aus den Augen lassen.

Ein weiterer Punkt: Unser Organismus kennt seit jeher Naturrohstoffe. Jede einzelne Zelle kennt sehr wohl den Unterschied zwischen „echter“ Nahrung und Chemie. In der kurzen Zeit, in welcher es künstliche, chemische Arzneimittel gibt – bezogen auf die Menschheitsgeschichte – kommt der Körper doch gar nicht mit. Das darf man sich immer mal wieder bewusst machen. Ein weiteres Missverständnis ist die Wirkungsweise. Manche Menschen erwarten eine ähnliche Wirkungsweise wie sie bei Medikamenten der Fall ist. Sprich, man nimmt eine Tablette und schon kann man die Wirkung spüren. So funktioniert das bei NEMs nicht. Die Wirkung erfolgt subtiler, dafür aber nachhaltiger. 

Es lohnt sich nebenbei bemerkt auch immer, die Wurzel der gesundheitlichen Symptome zu betrachten. Steht eine gewisse Ernährungs- und Lebensweise damit in Zusammenhang? Schlägt mir etwas sprichwörtlich auf den Magen? Habe ich Ängste, die betrachtet werden wollen? Manche Menschen wollen einfach eine schnelle Lösung für ihr Problem, ohne sich selbst mit dem Thema beschäftigen zu müssen. Das ist durchaus nachvollziehbar, nur eben nicht nachhaltig. Auch hier empfiehlt es sich, in die Selbstverantwortung zu gehen.  Es ist also immer ratsam, sich mit den jeweiligen NEMs zu beschäftigen. Das sollte im Übrigen auch bei Medikamenten der Fall sein. Gerade in Bezug auf mögliche Wechselwirkungen. 

Was bedeutet Gesundheit für dich?

Für mich bedeutet Gesundheit einfach alles. Gesundheit ist wie die Luft zum Atmen. Dieser Zustand ist der Wichtigste überhaupt, die Basis, das solide Fundament, um all die Facetten des menschlichen Seins überhaupt ausleben zu können – nach innen und nach außen. Gesundheit als Zustand kann sich auch immer ändern, je nach inneren und äußeren Faktoren und meiner Reaktion darauf. Es ist immer eine Momentaufnahme und nichts Statisches. Mal geht es besser, mal schlechter, mal super gut. Und so sollte man das auch betrachten. Als ewiger Prozess, bei welchem man stets den besten Zustand anstrebt. Konkret halte ich für ein gesundes Leben folgendes ausschlaggebend:

o Gesunde, frische, bunte, überwiegend pflanzenbasierte Nahrung – möglichst regional und saisonal (in Bio-Qualität) – hier und da Fisch und Fleisch – auch mal sündigen ist erlaubt, die Seele isst mit (immer nach dem 80:20 Prinzip)

o Vitalstoffessenzen (Nahrungsergänzungen) dem Körper zuführen

o Sich Zeit nehmen zum Essen und gründlich kauen

o Hochwertiges Wasser trinken

o Nicht dogmatisch sein, sondern ein gutes Körpergefühl entwickeln

o Tägliche Bewegung an der frischen Luft

o Positive soziale Kontakte pflegen und sich austauschen

o Lachen stärkt das Immunsystem

o Regelmäßig für Entspannung sorgen (Stressmanagement) und Zeit mich sich selbst verbringen

o Einfach Freude am Leben haben (Selbstliebe und Dankbarkeit)

o Das wichtigste: in die Selbstverantwortung kommen!

Woran erkenne ich die Wirksamkeit von Nahrungsergänzungsmitteln? 

Ich würde das gerne am Beispiel unserer NEMs erläutern. Wir sind immer auf der Suche nach den hochwertigsten, reinsten Rohstoffen aus nachhaltigem Anbau. Die Wirksamkeit unserer Produkte ist uns am Wichtigsten. In der Konsequenz kann es auch mal passieren, dass Rezepturen in der Schublade bleiben, weil wir noch nicht die Rohstoffe in der gewünschten Qualität gefunden haben. Auf Kompromisse lassen wir uns nicht ein. Das macht aus meiner Sicht den Großteil aus, ob ein Produkt Wirkung zeigt oder nicht – die Qualität muss zunächst astrein sein.

Zweiter Punkt: Körperwahrnehmung trainieren. Wir sind oftmals so verkopft, dass im Erziehungsprozess komplett das Körpergefühl verloren geht. Fragen wie „Was tut mir wirklich gut? Was nicht?“ lassen sich so nicht mehr einfach und intuitiv beantworten. Dabei ist unsere Intuition und auch unser Bauchhirn der beste Kompass und im Vergleich zum Gehirn, wo zunächst alles bewertet und analysiert werden muss, so viel schneller in der Entscheidung.

Auf den Weg zum Körpergefühl können sicherlich entsprechende Bluttests helfen, die das Gefühl einer guten Versorgung quantifizieren. Manchmal braucht man das einfach schwarz auf weiß. Wobei auch hier zu beachten ist, dass sich die Zielwerte beim Blutergebnis immer in einer durchschnittlichen Skala bewegen. Bei manchen bewegt sich der „Normalwert“ im unteren Mittelfeld und bei anderen wiederum im oberen. Eine individuelle Betrachtung ist also auch hier immens wichtig, damit man nicht denkt, etwas läge im Argen. Wir sind nun mal alle unterschiedlich und können nicht durch standardisierte Verfahren vereinheitlicht werden.

Wie verändern sich Menschen durch das Einnehmen von Nahrungsergänzungsmitteln?

NEMs ersetzen auch für mich keine gesunde, bewusste Ernährungs- und Lebensweise. Alle Zahnräder – Körper – Geist – Seele – müssen in sich greifen. Das ist das ganzheitliche Verständnis, das wir bei Lebenskraftpur leben. Es bringt nichts, zahlreiche NEMs zu nehmen und gleichzeitig gesunden Schlaf, Erholungsphasen, Stressmanagement, gesunde und typgerechte Ernährung außen vor zu lassen. Grundsätzlich funktioniert Ernährung aber auch nicht im Gießkannenprinzip, dafür sind wir zu individuell. Ich bin hier kein großer Fan von Dogmen.

Nichtsdestotrotz können NEMs sehr hilfreich sein, um die anfangs erwähnten Mangelzustände zu beheben oder gar nicht erst auftreten zu lassen. Das Kind muss idealerweise gar nicht in den Brunnen fallen. Stichwort: Prävention! Deswegen ist sicherlich ein Einfluss von NEMs auf unserer Gesundheit gegeben. Nährstoffe sind gleichzeitig aber wie gesagt nur ein Puzzleteil des großen Ganzen. Etwas anderes zu behaupten wäre unseriös.

Welche psychische Wirkung hat es auf uns, „Pillen zu schlucken“? 

Im Grunde geht es vielen Menschen einfach darum, eine Pille zu schlucken und dabei zu wissen, damit etwas für die Gesundheit getan zu haben. Ohne viel Aufwand, ohne sich genauer mit den Symptomen beschäftigen zu müssen und ohne sich der Ursache bewusst anzunehmen. In der Konsequenz geben manche Menschen ihre Selbstverantwortung ab und sehen die vom Arzt verschriebene Pille als bequemes und schnelles Heilmittel an. Viele wählen den vermeintlich einfacheren Weg ohne die Nebenwirkung zu betrachten. Diese werden gerne in Kauf genommen – die Quittung kommt dann meist später. Und an der Ursache wurde währenddessen ebenfalls nichts gearbeitet. 

Weiterhin darf man den Placebo- und Nocebo-Effekt nicht außen vor lassen. Der Placebo-Effekt: Das Phänomen, bei dem sich die Symptome eines Patienten abschwächen, nachdem er – ganz im Glauben, echte Medikamente erhalten zu haben – lediglich eine biologisch unwirksame Behandlung bekommen hat. Der Nocebo-Effekt: Ein wirkstofffreies Scheinmedikament wird verabreicht, das beim Patienten unerwünschte Nebenwirkungen hervorruft. Ärzte sprechen dann vom Noceboeffekt, der sozusagen wie ein umgekehrter Placeboeffekt funktioniert. Allein durch eine negative Erwartungshaltung des Patienten können Nebenwirkungen auftreten. Das zeigt uns: die menschliche Psyche hat eine immense Kraft und Potential in beide Richtungen: Heilung/Gesundheit und Kampf/Selbstzerstörung/Angst. Licht und Schatten. 

Die Studie wurde von Wissenschaftlern rund um Falk Eippert, Dipl.-Psych., M. Sc. am Medizinischen Zentrum der Universität Hamburg-Eppendorf in Deutschland durchgeführt und in der Zeitschrift „Science“ veröffentlicht.  Besonders gut kann der Placebo-Effekt wohl bei solchen Krankheiten und Symptomen beobachtet werden, die ihren Ursprung im Zentralen Nervensystem haben, wie zum Beispiel Schmerzen oder Depressionen – so die Studie. Wenn wir also überzeugt sind, uns etwas Gutes zu tun, dann kommen diese Signale auch im Organismus an. Umgekehrt genauso. Gedankenhygiene ist somit sehr wichtig und sollte regelmäßig praktiziert werden. Dieses Potential könnte man sich noch viel mehr Zunutze machen.

Ist Krankheit Konfrontation mit dem Tod? Warum scheuen wir diese?

Sicherlich ist das für viele Menschen der Fall. In unserer Gesellschaft ist der Tod leider nicht als etwas vollkommen Natürliches eingebunden, nicht verankert und nicht positiv belegt. Dabei ist der Tod ein natürlicher Prozess, der unserer Lebenszeit überhaupt erst einen Sinn verleiht. Denn wären wir unsterblich und hätten ewig Zeit, hätten wir vermutlich gar nicht das Verlangen unserem Leben einen Sinn, eine Bedeutung zu geben und etwas zu hinterlassen, das bleibt und für nachfolgende Generationen Bestand hat. Der Tod ist einfach nicht schick und mit ihm ist sicherlich jede Menge Angst verbunden. Angst vor dem Altern, Angst vor dem körperlichen Zerfall, Angst vor Vergänglichkeit, Angst vorm Sterbeprozess als solchem, Angst vor vorangestellter Krankheit im schlimmsten Fall. Dahinter liegt für mich aber vor allem die Angst ein Leben zu führen, welches nicht der eigenen Wahrheit entspricht und geprägt ist von Fremdbestimmung. Und genau das ist der Knackpunkt.

Leben wir hingegen ein Leben voller Fülle und Selbstbestimmung, sollte es doch eigentlich egal sein ob man mit 40 oder 80 stirbt. In der Theorie. Das hängt viel von der inneren Einstellung ab und dem Sinn, welchem man seinem Leben gibt. Wird das Leben als Kampf oder als Abenteuer betrachtet? Habe ich Menschen darin, die Gegner oder die Kameraden sind? Super wichtige Fragen, die man sich nicht früh genug stellen kann.

Warum kümmerst du dich um Andere? Welche Qualitäten braucht ein Mensch, der sich um die Gesundheit anderer kümmert?

Ich glaube Menschen, die sich um andere Menschen kümmern, verspüren immer eine Verantwortung für das große Ganze. Sie brennen für ihr Thema und sind überzeugt, der Gesellschaft etwas Gutes zu tun. Weltverbesserer, wenn man so will. Das Ideal steht im Fokus und daran richten sich die Handlungen aus. So geht es mir. Ich will meinen Teil beitragen zur Gestaltung einer besseren Gesellschaft, in welcher jeder sein volles Potential entfalten kann. Was wäre das für eine unfassbar geniale Welt?

Viele Menschen suchen nach Hilfe, sind enttäuscht worden durch das Gesundheitssystem, wissen nicht um ihre eigene Selbstheilungskräfte oder haben sie vergessen, sind verzweifelt und leiden mitunter. Die Verantwortung – gerade im Bereich der Gesundheit – ist also wirklich enorm. Und diese Aufgabe nehme ich ernst! Sei es bei der Rezepturentwicklung, der Qualität der Rohstoffe, die Bereitstellung der Produkte, Kundenservice etc.

Welche Veränderung beobachtest du in der gesellschaftlichen Betrachtung von Gesundheit & Krankheit?

Die aktuellen Entwicklungen über das Phänomen mit dem großen C. fördern und beschleunigen sicherlich die Beschäftigung mit Gesundheit, Lebenssinn, Persönlichkeitsentwicklung. Nicht bei allen, aber hoffentlich bei immer mehr Menschen. Gesundheit ist auch kein Trend, sondern eine Lebensphilosophie. Das Leben ist ohne Gesundheit nichts. Wir brauchen dringend einen Wandel, ein Umdenken. Es geht nicht darum etwas „weg zu machen“ – außer in wirklich akuten Notfällen – , sondern darum, uns selbst zu begegnen, in uns hineinzuhören und zu spüren, wieder in Kontakt mit der inneren Stimme zu kommen und einfach gut für sich selbst zu sorgen.

 

Foto-Credit: Lebenskraftpur

Online: https://www.lebenskraftpur.de/

Ein Gedanke zu “Nahrungsergänzungsmittel und ein erfülltes Leben – mit Fabian Fallenbüchel (Gründer von “Lebenskraftpur”)”

  • 2017 war ich in der Herzreha Klinik Roderbirken in Leichlingen . Beim Thema gesunde Ernährung und dessen Umsetzung im Team ,gab ich den Vorschlag , Forelle Müllerin an Brennessel Gemüse und Pellkatoffeln herzustellen .
    Alles habe ich frisch in der Umgebung gefunden . ( Forellenteiche ,Brennessel ,u. Katoffeln ) . Das Menü wurde abgesagt wegen angeblicher Verunreinigung durch Bakterien ,Viren , Fuchsbandwurm . Ich sollte wohl ASS zu mir nehmen welches meine Zellwände zerstört . Hoch lebe der Schwachsinn habe ich dazu geäußert .

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