Laurens Dillmann führt in seiner Interviewreihe Kunst & Kopfkrieg intime Gespräche mit Musikern über den Krieg im eigenen Kopf und wie die Kunst ihnen Auswege aus dem inneren Schlachtfeld weist. Gespräche, die aus dem Rahmen des gängigen Musikjournalismus fallen: Über Selbstfindung, Gefühle, Schmerz, Spiritualität und ein Leben auf der Bühne und vor Publikum. Bohrend, kreativ, verletzlich, zutiefst menschlich. 



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Kunst und Kopfkrieg: mit Samy Deluxe

In erster Linie fällt mir auf, wie wenig Menschen sich unter Kontrolle haben, sobald sie jemanden sehen, den sie aus der Öffentlichkeit kennen. So viele der normalen Prinzipien, wie man sich verhält und was man selbst von anderen erwartet, werden über Bord geworfen. In einer Zeit, in der sich jeder über den Eingriff der Privatsphäre vom Staat beschwert, sind trotzdem 99 % aller Menschen da draußen bereit, einen Celebrity einfach mit dem Handy zu filmen, wenn er ihnen im Alltag über den Weg läuft.“ // [hier lesen]

Kunst und Kopfkrieg: Bill Kaulitz über Handy-Stress und Gefühlsleere

Wenn ich zu viel nachdenke und zu viel Zeit mit mir selbst habe, macht mich das manchmal wahnsinnig. Dann komme ich auf dumme Gedanken und baue irgendeine Scheiße.“ // [hier lesen]


Kunst und Kopfkrieg: mit Moses Pelham

Ich suche nicht die passenden Reime für das, was ich sagen will. Sie suchen und finden mich. Ein Lied beginnt immer mit der Musik, die etwas in mir anrührt. Ich meditiere auf den Beat. Er wirkt auf mich und mir kommen Gedanken. Wenn ich diese in Reimen aufschreibe, kommen oft genug Dinge zu Papier, die ich selbst von mir nicht weiß.“ – Von weißen Fahnen, schönen Wörtern und der Anleitung zum Unglücklichsein – mit Moses Pelham // [hier Lesen]


Kunst und Kopfkrieg: mit Rainald Grebe

„Ich bin damals nach Gilead gegangen, weil es die Welt der Weggeschlossenen ist. Hier haben wir unsere schöne Prenzlauer-Berg-Welt, wo wir arbeiten, Interviews führen, Miete bezahlen und bei Foodora bestellen. Und dann gibt es die Leute, die hinter verriegelten Türen wohnen. Ohne den Schlüssel zu haben. Wenn man dort gearbeitet hat, kam jeden Tag jemand mit der Feuerwehr.“ – Vorhang auf für ein Gespräch über Sonnenkinder, schwarze Löcher, Auftrittsmüdigkeit und Cancel Culture. – mit Rainald Grebe // [hier Lesen]


Kunst und Kopfkrieg: mit Wolfgang Niedecken

„Auch wenn das Glas sogar mehr als halb leer ist: Immerhin ist etwas drin.“ – Wolfgang Niedecken über Sorgen-Domino // [hier Lesen]


Kunst und Kopfkrieg: mit Joy Denalane

Grundsätzlich habe ich das Gefühl, wir sind nicht besonders gut darin, einander wirklich zuzuhören. Eigentlich wollen wir immer eine Botschaft oder Meinung über Thema X an den Mann bringen. Als Gesellschaft sind wir nicht besonders diskursfähig. Wir haben diese „Ja, aber“-Krankheit.Joy Denalane über Vorfreude auf den Tag und die Ja-aber-Krankheit // [hier Lesen]


Kunst und Kopfkrieg: mit Curse

Ich bin ja Buddhist und da wird immer betont – trotz all der Wunder, die der Buddha angeblich vollbracht haben soll – dass du niemandem Erkenntnis geben kannst. Es ist unmöglich. Du kannst nur piksen, inspirieren, massieren. Einsicht und Erkenntnis – Aufwachen – ist ein persönlicher Prozess, eine persönliche Erfahrung. Jeder muss sich selbst auf den Weg dorthin machen. – Der Rapper und systemische Coach Curse über Glaubensfragen, Corona und ansteckende Freude // [hier Lesen


Kunst und Kopfkrieg: mit Giant Rooks

Wie geht man damit um, wenn man vor 10.000 Leuten gespielt hat und dann alleine in einem weißen Backstage-Raum sitzt?„- Giant Rooks über den Umgang mit Erfolg // [hier Lesen]


Kunst und Kopfkrieg: mit Megaloh

Ich denke, jeder wird in seiner Kindheit oder als Teenager in irgendeiner Form in seiner Kindheit diskriminiert und trägt Traumata davon. Da gibt es einen grundsätzlichen gesellschaftlichen Kommunikations- und Aufklärungsbedarf, wie man in dieser Gesellschaft heranwächst. Ob diese Prägungen helfen, das eigene Potenzial zu entfalten oder nicht.„- Megaloh über strenge Erziehung, kreative Blockaden und Dankbarkeit // [hier Lesen]


Kunst und Kopfkrieg: mit Tua

Warum überhaupt dieser Reiz, es perfekt machen zu wollen? Was heißt schon „richtig“ machen? Man vergisst, dass das völlig subjektiv ist. Dein Richtig ist eben auch nur dein Richtig und für jemanden anderen kann es falsch sein. Darin liegt schon ein Fehler, und ich unterliege dem ständig. Man hat das Gefühl, man muss noch mehr investieren, man muss sich noch mehr quälen, man muss es noch 15 mal mehr überdenken als jeder andere es jemals überdenken würde. Warum hat man dieses Gefühl?“ – Tua von Die Orsons über bedingungslose Liebe, Vaterschaft und Perfektionismus // [hier lesen]


Kunst und Kopfkrieg: mit Maeckes

Manche haben diese Veranlagung einfach mehr, manche weniger. Es ist wohl eine Art Häutungsphase, vielleicht auch Teil des Erwachsenwerdens. Ich kann mir nicht ganz vorstellen wie es ohne ist. Wenn man nur auf der hellen Seite des Mondes aufwächst. Dann fehlt eine Nuance, die man nicht verstanden hat und an der man bei anderen nicht andocken kann.“ – Radikale Ehrlichkeit, Funktionieren müssen und Versuche an Ratten – mit Maeckes von Die Orsons // [hier Lesen]


Kunst und Kopfkrieg: mit Bartek

Du musst die Frage anders stellen. Was kann ich tun, damit ich glücklich bin?“
Bartek von Die Orsons über fruchtbares Sitzen und das Geschenk des Lebens // [hier Lesen]


Kunst und Kopfkrieg: mit KAAS

Das Leben ist viel zu genial, um es mit dem Wirken von Unterbewusstsein und Hirnchemie zu erklären.“ 
KAAS von Die Orsons über Verrücktsein, Sehnsüchte und Esoterik // [hier lesen]


Kunst und Kopfkrieg: mit Kex Kuhl

Entspannung ist völlig verloren gegangen. Was ist Entspannung heute? Du sitzt vor einem Bildschirm und lässt dich berieseln.“Kex Kuhl über Panikattacken // [hier Lesen


Kunst und Kopfkrieg: mit Elen

In meiner Jugendzeit habe ich begonnen, den Sinn von allem zu hinterfragen. Und ihn nicht gefunden. Nicht verstanden, wozu das alles? Wozu geboren werden. Sachen lernen. Sich abquälen in der Schule. Verletzt werden. Ausbildung machen, arbeiten gehen, Geld horten, Kinder kriegen. Wenn sich am Ende alles, was man erlebt und gelernt hat, in Nichts auflöst.– Die Sängerin Elen über Gott, Nähe zur Natur und Zeit mit sich selbst // [hier Lesen


Kunst und Kopfkrieg mit Johnny Rakete

Ich habe die Mukke. Das hilft viel. Ich wüsste nicht, ob mir ein Therapeut so gut dabei helfen könnte.“ Johnny Rakete über Isolation und Rap als Therapie // [hier Lesen]


Kunst und Kopfkrieg: mit Haszcara

Was war zuerst da, der psychische Knacks oder der Fame?“ – Die Rapperin Haszcara spricht darüber, warum die Formel Erfolg = Glück nicht aufgeht // [hier lesen]


Kunst und Kopfkrieg: mit Mauli

Du liest selten: Danke, dass du wieder etwas machst. Man stellt sich lieber die Frage: Was kann ich daran verarschen? Was ist daran scheiße? Das ist null konstruktiv und hilft keinem. So etwas ist über Jahre antrainiert und bekommt man nicht so schnell wieder heraus.“ – Bei Selleriesaft und Birchermüsli philosophieren Mauli und »KuK«-Founder Laurens Dillmann über Mobbing, Gott und die Welt, Erwachsenwerden und das innere Kind // [hier lesen]


Kunst und Kopfkrieg: mit Mimi

Die Rapperin Mimi über Posttrauma und Heilung: „Wir brauchen Menschen, die sich kümmern. So, wie eigentlich eine Familie funktionieren sollte.“ // [hier lesen]


Kunst und Kopfkrieg: mit KeKe

Mentale Gesundheit hat keinen gesellschaftlichen Stellenwert.“
– Die rappende Sängerin KeKe über den tieferen Sinn von Depressionen, gesellschaftliche Missstände und den Zugang zum eigenen Körper // [hier lesen]


Kunst und Kopfkrieg: „Es muss viel mehr gestritten werden“, glaubt form.

Eigentlich brauchen wir jeden Tag Millionen Menschen auf der Straße.“ – Mit manchen Menschen kann man nicht nicht über Politik reden. David Häußer, aka form aka der „rappende Gutmensch“ ist so jemand // [hier lesen]


Kunst und Kopfkrieg: mit Toni Strange

Die Rapperin Toni Strange über den eigenen Schatten und seine Verarbeitung in ihrer Musik // [hier lesen]


Kunst und Kopfkrieg: mit MC Basstard

Kunst ist sehr hilfreich. Man geht in ein Theaterstück, das einen persönlich betrifft. Man guckt sich Bilder an und geht in eine Galerie. Lässt sich inspirieren. Mir gefällt auch das Symbol der Raupe, die zum Schmetterling wird. Sie muss sich eine Weile von der Außenwelt abschirmen, um bei sich selbst anzukommen.“ – Berliner Untergrundlegende MC Basstard über Gut & Böse, Faszination für Okkultismus und Zustände in deutschen Psychiatrien // [hier lesen]


Kunst und Kopfkrieg: Amewu über sein Album „Leidkultur“, Traumata und geheuchelte Nächstenliebe

Die Person sein, die das unangenehme Thema in der Familie anspricht“ – Der Berliner Rapper Amewu über Gewalt, deutsche Leidkultur und Bewältigung// [hier lesen]


Kunst und Kopfkrieg: OG Keemo über das Trauern während der Erfolg anklopft

Man denkt, es verschwindet, aber wenn du es nicht verarbeitest, kann es dir noch jahrelang hinterherhängen.“ – Shootingstar OG Keemo spricht mit Laurens Dillmann über Depression und den Verlust seiner Mutter // [hier lesen]


Kunst und Kopfkrieg: „Ich bin ja auch nicht ständig auf der Suche nach mir selbst. Ich such‘ manchmal auch einfach einen geilen Rausch. Oder ein abgefahrenes Adrenalinerlebnis.“ – Danger Dan von der Antilopengang über Tourlöcher, Trauer, und Rausch// [hier lesen]


Kunst und Kopfkrieg: Vandalismus (ehem. Destroy Degenhardt) über Psychosen und Selbsterkenntnis

Stell dir vor, ein Mainstream-Promi gibt zu, er muss immer heulen, bevor er schlafen geht. Heute ist es schon Popkultur und schlägt fast in die andere Richtung, als suche man diese ganzen gescheiterten Charaktere.“ – Der Rapper Vandalismus darüber, wie man sich in der eigenen Kunst verstricken kann // [hier lesen]


Kunst und Kopfkrieg: MC Bogy über sein Leben mit Kriminalität, Sucht. Depression und Glauben

Wenn in dir Krieg herrscht, wirst du ihn draußen auch finden.“ – In seiner neuen Interviewreihe Kunst und Kopfkrieg spricht Laurens Dillmann mit Künstlern über Depression, Ängste und andere Leiden. Aber auch über Auswege // [hier lesen]